Kalium ist neben Natrium und Chlorid einer der wichtigsten Elektrolyte des Körpers. Reich an Kalium sind Gemüse und Obst wie Aprikosen, Bananen, Karotten, Kohlrabi und Tomaten, außerdem Nüsse und Mehle wie Dinkel- und Roggenmehl (DGE).
Versorgung: Erwachsene in Deutschland nehmen im Mittel etwa 2.800 bis 3.800 mg Kalium pro Tag auf (BfR). Ein Kaliummangel durch zu wenig Kalium in der Nahrung ist selten; er entsteht meist durch starke Verluste bei Erbrechen, chronischem Durchfall, Abführmitteln oder harntreibenden Medikamenten (DGE). Ob ein Mangel vorliegt, zeigt nur eine ärztliche Blutuntersuchung.
Zugelassene Gesundheitsangaben: „Kalium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei“, „Kalium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei“ und „Kalium trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei“ – ab 15 % des Nährstoffbezugswerts von 2.000 mg, also ab 300 mg (VO (EU) 432/2012). Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass die dafür nötige Menge über eine ausgewogene Ernährung zugeführt werden kann (Verbraucherzentrale).