Omega-3-Fettsäuren umfassen drei Hauptformen: Alpha-Linolensäure (ALA) aus Pflanzenölen, Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) aus Fisch, Algen und Krill. Der Körper baut ALA nur ineffizient zu EPA und DHA um — typisch unter 10 Prozent. EPA und DHA sind strukturelle Bausteine neuronaler und kardiovaskulärer Zellmembranen, Vorläufer entzündungshemmender Eicosanoide und beeinflussen Triglycerid-Spiegel, Blutdruck und Thrombozytenaggregation.
Omega-3-Präparate kaufen vor allem Menschen mit niedrigem Fischkonsum, Vegetarier und Veganer (die auf Algenöl setzen), Schwangere (für fetale Hirnentwicklung), Sportler (Erholung, Entzündung) sowie Personen mit erhöhten Triglyzeriden oder familiärer Herz-Kreislauf-Belastung. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat Health Claims für DHA (Gehirn, Sehkraft) und EPA+DHA (Herzfunktion) genehmigt — ab 250 mg täglich. Höhere Dosen (2–4 g EPA+DHA) werden in klinischen Kontexten eingesetzt, etwa bei Hypertriglyceridämie.
