Omega-3-Fettsäuren (n-3 PUFA) sind eine Gruppe mehrfach ungesättigter Fettsäuren mit mindestens einer Doppelbindung an Position 3 vom Omega-Ende der Kohlenstoffkette. Die drei relevanten Vertreter: alpha-Linolensäure (ALA), eine essenzielle 18-Kohlenstoff-Säure aus Pflanzenölen, die der Körper nicht selbst synthetisieren kann; Eicosapentaensäure (EPA, 20:5) und Docosahexaensäure (DHA, 22:6), beide aus marinen Quellen oder Algen.
Der Körper kann ALA in geringen Mengen zu EPA und DHA elongieren (Konversionsrate 5–15 % für EPA, unter 5 % für DHA bei Mischkost). Deshalb gilt: wer kein oder wenig marines Omega-3 isst, deckt EPA/DHA-Bedarf kaum über Leinsamen und Walnüsse. VitaminExpress betont in mehreren Ratgebern, dass fettreicher Seefisch wie Lachs, Hering und Makrele die besten DHA/EPA-Lieferanten sind; Vitakruid hebt hervor, dass bei vegetarischer oder veganer Ernährung ein strukturelles Defizit entstehen kann.
Omega-3 wird gekauft für Herz-Kreislauf-Prävention, Triglycerid-Senkung, Gelenkgesundheit (EPA als Eicosanoid-Modulator), kognitive Unterstützung (DHA als Baustein neuronaler Membranen) und Augengesundheit (DHA in der Retina). Die Zielgruppe reicht von präventiv orientierten Erwachsenen über Schwangere (DHA für fetale Hirnentwicklung) bis zu älteren Menschen mit kardiometabolischen Risikofaktoren.
