Maca gehört zur Familie der Kreuzblütler und wächst in extremen Höhenlagen der peruanischen Anden. Dort wird die Knolle seit Jahrhunderten getrocknet und pulverisiert als Grundnahrungsmittel verwendet. Als Supplement interessieren sich Käufer primär für drei Bereiche: sexuelle Funktion und Libido, Energie und Ausdauer, sowie hormonelle Balance (vor allem bei Frauen in der Peri- und Postmenopause).
Die Wirkung wird nicht auf einzelne isolierte Wirkstoffe, sondern auf ein Zusammenspiel von Makamiden, Glucosinolaten und Polysacchariden zurückgeführt. Maca gilt als Adaptogen — ein Begriff aus der traditionellen Medizin für Substanzen, die den Körper bei Stress unterstützen sollen. Die wissenschaftliche Datenlage ist dünn: Kleine Humanstudien zeigen moderate Effekte auf sexuelles Verlangen und subjektives Wohlbefinden, aber groß angelegte, placebokontrollierte Langzeitstudien fehlen. Hormonelle Wirkungen sind nicht konsistent nachgewiesen.