Methylsulfonylmethane (MSM) ist eine schwefelhaltige organische Verbindung mit der Summenformel C₂H₆O₂S. Schwefel ist nach Calcium und Phosphor das dritthäufigste Mineral im menschlichen Körper und Baustein von Aminosäuren (Methionin, Cystein), Enzymen, Bindegewebe und Knorpelstrukturen. MSM wird vom Körper nicht synthetisiert, sondern über die Nahrung aufgenommen — aus Kreuzblütlern, Zwiebeln, Knoblauch, roher Milch — und im Darm resorbiert.
Die typische Käuferschaft umfasst Menschen mit chronischen Gelenkbeschwerden (Arthrose, rheumatoide Arthritis), Sportler zur Regenerationsunterstützung und Personen mit saisonalen Allergiesymptomen. VitaminExpress positioniert MSM als breit anwendbares Supplement mit antiinflammatorischer und analgetischer Wirkung; der Mechanismus wird auf die Hemmung von NF-κB und die Modulation von Entzündungsmediatoren zurückgeführt. Die Evidenz ist uneinheitlich: Während einige kleinere RCTs signifikante Schmerzreduktion zeigen, bleibt die klinische Bedeutung umstritten.
MSM wird oft mit Glucosamin oder Chondroitin kombiniert, um synergistische Effekte auf Knorpel und Gelenke zu erzielen. Die Bioverfügbarkeit liegt bei oraler Gabe über 70 %, die Halbwertszeit beträgt etwa 12 Stunden.